Architektur

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Die stereotypische Architektur zieht sich durch das ganze Engadin. Die dicken Wände und die kleinen Fenster, welche die Kälte und Lawinen aus dem Haus halten, die verschachtelte Struktur, die grossen und schweren Holztüren und das traditionelle ‘Sgraffiti’, welches die Wandmalerei ist, charakterisieren die Dörfer. Das Bild ist ein sehr gutes Beispiel dafür vor allem, weil es direkt zu “Schellenursli” zurück führt; die Tür und das Gebäude waren Carigiets Inspiration für die Illustration des Bucheinbands, welches es zu dem berühmtesten Kunstwerk der Kindergeschichte macht.

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Daher unterstützt die illustrierte Architektur in dem Bilderbuch die These, dass Kinderliteratur auch ein Träger der Tradition und Kultur ist. Schliesslich ist dies ein visuelles Element, welches unbewusst den Engadiner Alltag auch noch heutzutage prägt. Es kann daher argumentiert werden, dass die Architektur in dem Tal sich über die Jahre nicht viel gewandelt hat, welches auch etwas zeitloses suggeriert. Daher nimmt “Schellenursli”, durch die Erhaltung der Gebäude über die Jahre, eine Funktion der Zeitkapsel an. Während die Architektur der Tradition treu geblieben ist, erkunden die anderen Seiten die Elemente, welche sich mit der Zeit viel gewandelt haben.