Literatur & Kunst

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Kunst und Literatur haben ein sehr harmonisches Verhältnis miteinander. Es wird oft gesagt “Bilder sagen mehr als tausend Worte”, welches suggeriert, dass Carigiets Illustrationen den Freiraum der Interpretationen bieten. Dies erhöht den Wert der Literatur, denn es ist dieser Freiraum, welcher alle Generationen anspricht. Jedoch kann argumentiert werden wie dies eine negative Auswirkung auf die Funktion der Kinderliteratur hat. Schliesslich ist die primäre Funktion der Bilderbücher Unterhaltung für die junge Generation zu bieten. Es besteht die Wahrscheinlichkeit, dass Kinder noch nicht die Lebenserfahrungen gemacht haben diese Bilder richtig zu deuten. Jedoch ist es hier wo Chönzs Schreiben auf die Bühne tritt; sie sorgt für Verständnis und Klarheit der Geschichte. Die gedichtartige Erzählung wird einfach aufgenommen und mit verständlicher Sprache veranschaulicht. Dies kann zu Knoepflmachers These im Cambrige Companion [1] zurück geführt werden; die These bestreitet, dass Kinder ein mehr oberflächliches Verständnis der Literatur haben, während Erwachsene durch den Freiraum der Interpretation Details entdecken, welche zurück zu dem echten Leben und der Kultur geführt werden kann. Mit anderen Worten, während Kinder eine unterhaltsame Erzählung durch den Text und der Assistenz der Bilder überliefert bekommen, können die anderen Generationen die Details der Geschichte und der Bilder auf die Kultur oder ihr Leben zurück führen.

[1] Knoepflmacher, U.C. „Children’s texts and the grown-up reader“.Cambridge Companion to Children’s Literature. Accessed November 22, 2015. http://dx.doi.org/10.1017/CCOL9780521868198.010