Reflektion

Die Zusammenstellung des Projekts hatte viele Facetten im Bezug zu den Aufgaben und Themen. Während das Aussuchen des Themas für mich eine einfache Entscheidung war, da ich als Engadinerin mit „Schellenursli“ aufgewachsen bin, war es eine Herausforderung den Fokus auf die Verbindung der Kinderliteratur und der kulturellen Region zu behalten.

Am Anfang war die Zusammenstellung der Struktur und der Themen eine klare Aufgabe denn sie sind alle mit der Kinderliteratur verbunden. Jedoch war es während der Jagd für Sekundärliteratur und weitere Ressourcen wo sich der Fokus auf die Schweizer Identität gerichtet hat anstatt auf die Literatur. Die einzigen Quellen, die ich auffinden konnte, waren nie direkt auf die betroffene Literatur konzentriert. Dies wird sehr stark in meiner Reflektion über die Quellen betont und erläutert wie diese sich zu stark auf das Rätoromanisch (die Originalsprache der Literatur) konzentriert. Dies führte zu einem unkoordinierten Abstrakt, welches sich auf vier verschiedene Themen konzentrierte: der Erwachsene Leser und Kinderliteratur, das Engadin im Wandel der Zeit, die Beziehung zwischen Literatur, Kultur und Tradition und eine Exploration von „Schellenursli“ selbst. Dies wurde durch die Reflektionen meiner Mitschüler und meiner Professorin verdeutlicht und hat mir geholfen den Fokus zurück zu bringen.

Ich habe mich entschieden wieder zu der ursprünglichen Kinderliteratur zurückzukehren und mich auf dessen Funktion zu fokussieren. Dadurch dass ich viel kulturelle und traditionelle Aspekte während meiner Recherche gefunden habe, konzentrierte ich mich auf die Literatur als Träger der Tradition und Kultur. Sobald ich diesen Fokus hatte, war es einfach die Verbindungen von der betroffenen Kinderliteratur zum Engadin zu machen weshalb ich mit dem Endergebnis zufrieden bin. Ich hoffe, dass es weitere Ermittler gibt, welche durch mein Projekt dazu angestossen werden die Funktion einer Genre zu hinterfragen und umzugestalten.